Woher der Name stammt

Erst wieder einige Tausend Jahre später lässt sich aus diesem Gebiet etwas historisch belegen. In einer Urkunde des Landverwesers Dithardt von Deutelsteyn aus dem Jahre 1387 heißt es: „Zweyn Morgen seyn itzig Lehen dir drunt anner Sperg.“ Hier findet sich auch die Erklärung des Ortsnamens. Die heutige Willich trug bis ins späte Mittelalter den Namen „Sperg“. Wir reden also über die Siedlung an der Sperg. Der Ortsname bezieht sich damit nicht auf die höchste Erhebung der Gegend, den sogenannten „Annersberger Buckel“. Erst unter Wilhelm von Nissing-Ützenfeld wurde die Sperg zunächst in „Willhelms Lache“, später über das volkstümliche „Willis Lich“ etymologisch zu „Willich“ gewandelt.




Gruß an die Willich

Nicht welschen Wassers Flüsse,
Ihr Brausen nicht und ihr Getos
Du Bächlein bist es, das ich grüße
Dir einst ich anvertrau’ mein Los

Im Abendschein oft komm ich her
An deinem Ufer denk ganz still ich
Zum Abschied noch, wo komm ich her?
Wo geh’ ich hin? Zu dir, oh Willich!

Johann Friedrich Fichtendorff aus dem Band „Wasser, lass! Meditationen über die Willich”, Annersberg 1848




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Gleich Grüße da lassen
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